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10 Impulse
für Melle

Meine 10 Impulse

Meine 10 Impulse für Melles Zukunft

Im nächsten Jahr blicken wir zurück auf „50 Jahre große Stadt Melle“.

Wir sind stolz auf die Leistungen der Menschen in unserer äußerst lebenswerten und wirtschaftlich dynamischen Stadt. Wir sind stolz auf die Gemeinschaft und die Traditionen, die unseren Grönegau lebenswert machen und erhalten. Gleichzeitig behalten wir nur mit neuen Impulsen unseren Spitzenplatz in der Region.

Meine „10 Impulse für Melles Zukunft“ sind Beispiele für Themen von der Familien- und Bildungspolitik über neue Impulse für die Wirtschaft bis zu mehr Bürgerbeteiligung.

 

1. Chancen ein Zuhause geben 

Ich stehe für eine moderne Familien- und Bildungspolitik. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, gute Kindertagesstätten, Bildungseinrichtungen, Sport- und Spielplätze sowie Erholungsorte in der Natur. Familien in unserer Stadt sollen frei entscheiden, welches Lebensmodell sie wählen. Eine wichtige Rolle spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit flexiblen Betreuungszeiten in Kitas und in der Tagespflege. Ich stehe für einen konsequenten Ausbau der Kindertagesstätten, so dass spätestens am Ende der Wahlperiode es keine Wartelisten mehr für Kindergartenkinder gibt. Daneben ist inhaltlich der Einsatz der dritten Kraft in den Gruppen so schnell wie möglich wichtig - nur so kann frühkindliche Bildung gut gelingen.

Ich möchte den mit dem größten Investitionspaket der Stadtgeschichte begonnenen Weg  konsequent weitergehen und gezielt in die Sanierung, die Ausstattung und die Erweiterung unserer Schulen und Sportstätten investieren. Wir werden zudem unsere Klassenzimmer fit für das Zeitalter der digitalen Bildung machen. 

 

2. Innovationen anregen, Gründer ermutigen

Unsere Stadt gehört zu den führenden Wirtschaftsstandorten in der Region. Ich stehe für eine Wirtschaftspolitik, die Arbeit und Wohlstand für möglichst viele unserer Bürgerinnen und Bürger sichert. Neben der klassischen Wirtschaftsförderung stehe ich für einen regionalen Klimaaschutzinnovationsfonds für nachhaltige Geschäftsmodelle oder Geschäftsideen der „Green Economy“. Wirtschaftlicher Gewinn und ökologische Nachhaltigkeit gehören zusammen.

Wir brauchen auch weiterhin Flächen für die gewerbliche Entwicklung. Ich stehe angesichts des fortschreitenden Flächenverbrauchs für eine nachhaltige Strategie und eine nachhaltige Gestaltung von neuen und bestehenden Gewerbegebieten. 


 3. Natur und Klima gemeinsam schützen: 

Der Erhalt der Lebensgrundlage für uns Menschen wird ein Schwerpunkt der nächsten Wahlperiode. Ich stehe gerade bei dieser herausfordernden Aufgabe für einen Dialog und ein Miteinander mit den unterschiedlichen Interessensvertretungen. Um die Artenvielfalt und Biodiversität zu schützen und zu fördern, möchte ich gemeinsam mit den Ortsräten ein Verzeichnis mit Flächen in öffentlicher Hand schaffen, die für Umweltschutzmaßnahmen wie beispielsweise Blüh- und Streuobstwiesen reserviert werden. Ich setze mich ein für den Ausbau eines Bioptopverbundsystems als wichtigen Baustein für mehr Artenvielfalt. Im Blick auf klima- und umweltfreundliche Bauprojekte stehe ich für die Vorbildfunktion der Stadt, beispielsweise bei der energetischen Sanierung von eigenen Liegenschaften und der Nutzung von Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie.


4. Schutz vor Starkregen und Hochwasser 

sind zwei wichtige Aufgaben der nächsten Wahlperiode. Ich stehe für die von der Stadt geförderte Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme in Borgloh-Uphöfen. In Melle werden wir in den nächsten 5 Jahren die Maßnahme in Himmern umgesetzt sowie die weiteren wichtigen Maßnahmen an der Westumgehung und im Bereich des Laerbachs planfestgestellt haben. Die Umlegung der Alten Else in Gesmold ist ebenfalls umgesetzt.


 5. Eine Stadt, die zusammenhält

Unsere Stadt soll ein liebenswerter Lebensmittelpunkt für alle Generationen und Menschen unterschiedlicher Herkunft sein.

Ich stehe für eine gut ausgestattete und gut vernetzte dezentrale Jugendarbeit in unserer Flächenstadt. Gerade nach den langen Einschränkungen durch die Corona- Pandemie müssen wir die Angebote wieder mehr in die Öffentlichkeit bringen. 

Auch unsere ältere Generation haben wir im Blick. Ich trete ein für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden. Ich stehe für eine Integrationspolitik, die fördert und fordert. Ich trete für ein klares soziales Profil vor Ort ein und stehe für dien Erhalt und die Stärkung der zahlreichen Angebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

 

6. Ehrenamtliche stärken

Die Hauptstütze unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts ist das Ehrenamt. Wir wollen die Ehrenamtlichen in unserer Region weiterhin stützen – unter anderem mit dem Ausbau der Ehrenamtskarte, die mehr als heute einen „Wert“ haben muss.  Ohne die vielen ehrenamtlichen Unterstützer fehlt der „soziale Kitt“, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Ich setze auf verlässliche politische Rahmenbedingungen für das Ehrenamt.


 7. Nachhaltig wachsende Stadt 

Ich setze mich dafür ein, dass es genügend und bezahlbaren Wohnraum für alle gibt – besonders für junge Familien und Senioren. Gerade für sozial schwächere Menschen hat unsere Wohnungsbaugesellschaft ein überzeugendes Konzept für bezahlbaren Wohnraum entwickelt, mit dem wir im Zeitraum 2015-2025 rund 100 Wohnungen gebaut haben. Diesen Ansatz möchte ich konsequent weiterentwickeln. Unterstützen möchte ich vor allem Baukonzepte, die generationenübergreifend und generationengerecht sind.

Da auch in unserer Flächenstadt Flächen begrenzt sind, stehe ich für eine konsequente maßvolle Innenverdichtung der Innenbereiche. Das Einfamilienhaus ist dabei nach wie vor der Traum vieler Menschen im Grönegau. Ich stehe dafür, dass auch in Zukunft nach behutsamer Abwägung der Flächenverfügbarkeit neue Wohngebiete mit nachhaltigen Gestaltungskonzepten entstehen


8. Mobilität im ländlichen Raum 

Wir müssen die Alternativen zum Auto stärken, um die Verkehrsbelastung zu senken und einen effektiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Mobilitätsgarantie für alle - Diese Projektidee des Landkreis Osnabrück möchte ich zum Erfolg bringen und in unserer Stadt konsequent umsetzen. Dazu gehören Anruftaxen oder Anrufbusse ebenso wie ein konsequenter Ausbau des Radwegenetzes bzw. der Sicherheit und Leitung des Radverkehrs.

 

9. Gesundheit ist unser höchstes Gut

Ich stehe für eine moderne und wohnortnahe Versorgung. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige allgemein- und fachärztliche Versorgung vor Ort ist. Ich stehe für eine Kampagne zur Anwerbung und Gewinnung insbesondere von Hausärzten und Pflegefachkräften.


 10. Wir machen die Stadt zur „Smart City“

Ob in unseren Schulen, unseren Unternehmen oder zu Hause: Schnelles Internet ist der entscheidende Standortfaktor für ländliche Regionen. Ich stehe dafür, in der nächsten Wahlperiode den Glasfaseranschluss oder adäquate Alternativen „bis zur letzten Milchkanne“ geschafft zu haben. Mein zweites Ziel ist das Schließen aller Funklöcher sowie ein flächendeckender Ausbau der 5G-Technologie auf den Funkmasten.

Ich möchte unsere Stadt zur „Smart City“ machen. Dazu gehören die Digitalisierung in Verwaltung, Bildung, Mobilität, Daseinsvorsorge und weiteren Bereichen. Dieser gesamte Aufgabenblock ist nur mit enger Zusammenarbeit mit dem Land sowie mit und im Landkreis umsetzbar.


 


 


 

 

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